Eyetracking verrät mehr über den Nutzer als Mousetracking

Neben dem Eyetracking (Kartografieren von Blickbewegungen) ist auch das Mousetracking (Kartografieren von Mousebewegungen und Klicks) eine beliebte Methode, um zu dokumentieren, wie User eine Webseite betrachten und nutzen. Beide Methoden lassen Trends erkennen, welche Bereiche einer Website Aufmerksamkeit bekommen.

Beim Mousetracking erfasst eine Software die Mousebewegungen und Klicks der Nutzer, die die Webseite besucht haben. Beide Verfahren (Eyetracking und Mousetracking) liefern beeindruckende Hitzekarten (Heatmaps), die die aufmerksamkeitsstarken und -schwachen Bereiche einer Webseite leicht verständlich visualisieren.

Die Wissenschaftlerin Mary Hayhoe hat in einem Experiment, in dem Eyetracking und Mousetracking parallel angewendet wurden, herausgefunden, dass die Probanden deutlich mehr Blickbewegung machten als Bewegungen mit der Maus. Dieses Experiment zeigt deutlich, dass der Mousetracking-Methode einiges von dem Verhalten des Nutzers entgeht. Mousetracking ist also vergleichsweise ungenau. Wer nur auf das (ungenaue) Mousetracking setzt, könnte auf Aufmerksamkeitsschwächen schließen, wo gar keine sind. In der Folge könnten Optimierungen angestoßen werden, die unnötig sind. Und welcher Budgetverantwortliche möchte schon Geld für unnötige Maßnahmen investieren?! Dann doch lieber gleich eine zuverlässige Blickanalyse.

(Anmerkung: Bei dem Experiment wurden Wahrnehmung und das visuelle Gedächtnis untersucht. Quelle: Gehirn & Wahrnehmung, Karl R. Gegenfurtner, 4. Aufl. Juli 2006, S. 107 f.)

Bei Blickanalysen vertraue ich auf eyequant, ein international anerkanntes Eyetracking-Vorhersage-Tool mit excellenter Vorhersagegenauigkeit. eyequant ist eine moderne Neurotechnologie der Whitematter Labs.

Hier sehen Sie eine simulierte Blickanalyse dieser Website als Eyetracking-Beispiel.